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Glaukomvorsorge

 
Sehschule
Augendruckmessung
Spaltlampenuntersuchung
Augenhintergrunduntersuchung



Augendruckmessung:

Damit das Auge stets in Form bleibt und seine Sehfunktion konstant erhält, muss in seinem Inneren ein bestimmter Druck herrschen. Dafür ist das Kammerwasser verantwortlich, das sich in den vorderen Abschnitten des Auges befindet und ständig neu gebildet wird und abfließt.

Mit der Glaukomvorsorge, die wir in unserer Praxis als Vorsorgeuntersuchung anbieten, können wir krankhafte Veränderungen des Sehnervenkopfes und einen erhöhten Augeninnendruck frühzeitig erkennen.

Eine Druckerhöhung kann Ursache für das Glaukom (Grüner Star) sein, einer meistens chronischen Augenerkrankung mit Schädigung des Sehnervens, die unbehandelt zur Erblindung führen kann.

Alleine in Deutschland gibt es über 1 Million Glaukom-Patienten. Aber es gibt schätzungsweise nochmals eine Million Menschen, die an einem Glaukom erkrankt sind, ohne davon zu wissen. Das Alter ist dabei wichtig, so sind 70% der Glaukompatienten 60 Jahre und älter.

Wenn sie älter als 40 sind, sollten Sie daher einmal jährlich Ihren Augendruck messen lassen.

Tritt eine plötzliche starke Druckerhöhung ein, hat man sehr große Schmerzen. Gefährlicher ist die chronische, schleichende Augendruckerhöhung. Dabei steigt der Innendruck langsam über Monate oder Jahre hinweg an, sodass lange Zeit so gut wie keine Beschwerden auftreten. Wenn dann die Sehleistung nachlässt, ist der Sehnerv schon so weit geschädigt, dass es zu unwiederbringlichen Ausfällen im Gesichtsfeld kommt.

 

Man spricht von einem hohen Augeninnendruck, wenn der Normwert von 20 mm Hg überschritten wird, wobei zu beachten ist, dass es auch Glaukompatienten mit normalen bis niedrigen Augendruckwerten gibt. Daher messen wir nicht nur den Augeninnendruck, sondern untersuchen auch den Sehnervenkopf, der je nach Schädigung eine Vertiefung (Excavation) aufweist. Weiterhin prüfen wir das Gesichtsfeld und können mittels Laserscanning Tomographie (HRT) den Sehnervenkopf exakt vermessen.

Leiden sie unter hohem Blutdruck, ist nicht dadurch gleichzeitig der Augendruck erhöht, denn eine direkte Verbindung besteht nicht. Ebenso lässt Aufregung nicht unmittelbar den Augendruck steigen, wobei davon ausgegangen wird, dass andauernder Stress den Augendruck erhöhen kann.

Eine weitere Ursache des Glaukoms ist die gestörte Sauerstoffversorgung des Sehnervenkopfs durch eine Durchblutungsstörung in den feinsten Blutgefäßen bei oft normalen Augendruckwerten.

Die Behandlung des Glaukoms erfolgt durch drucksenkende Augentropfen, die als Dauerbehandlung täglich verabreicht werden müssen. Dadurch kann ein Fortschreiten des Gesichtsfeldverlustes in der Regel verhindert werden. Eine weitere Behandlungsmöglichkeit besteht in einer operativen Therapie, wobei unterschiedliche Operationsmethoden angewandt werden.

 
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